Maroldsweisach und das zukünftige Glasfasernetz

Die kleine Gemeinde Maroldsweisach verlor in den letzten Jahren für viele Betriebe an Attraktivität. Grund hierfür ist vor allem das bisher nicht vorhandene, oder nur sehr langsam funktionierende Breitbandnetz. Doch mit dem bevorstehenden Ausbau soll nun alles anders werden. Ein Bericht von DSL & Kabel Internet.

Geht es nach Süc Dacor surft Maroldsweisach bald mit 100 Mbps im Netz
Geht es nach Süc Dacor surft Maroldsweisach bald mit 100 Mbps im Netz

Der bisher größte Nachteil der fränkischen Gemeinde, die schlechte, beziehungsweise fehlende Versorgung mit leistungsfähigen Internetverbindungen, soll in einen Standortvorteil umgewandelt werden. Hierfür ist ein gutes Zusammenspiel aller am Ausbau beteiligten Parteien unumgänglich. Doch wie lange wird es dauert bis tatsächlich alle 3500 Einwohner des Ortes mit Highspeed-Raten im Netz surfen können kann keiner der Verantwortlichen genau sagen.

Vorteile durch eine bessere Versorgung mit Glasfaser
Zuerst einmal erscheint die Verlegung von Glasfaserkabel für viele in Maroldsweisach wie ein Segen. Denn die Gemeinde kann eine höhere Lebensqualität durch eine bessere Versorgung mit leistungsstarken Internetleitungen erwarten; unter anderem eröffnet es Schulen und öffentlichen Einrichtungen mehr Möglichkeiten, wie eine effektivere Verbreitung von Informationen. Darüber hinaus können Betriebe die Unmenge an Daten, die für einen reibungslosen Unternehmensablauf notwendig sind, bald in wenigen Minuten statt mehreren Stunden an die zuständigen Behörden und Kunden weiterleiten. Doch wann der Netzanschluss tatsächlich stattfindet bleibt abzuwarten. Darüber hinaus handelt es sich hier um ein sehr aufwendiges Projekt, das erste von vielen im Landkreis Haßberge.

Erste Breitbandprojekt von Süc Dacor mit Maroldsweisach
Um den Breitbandausbau so schnell wie möglich voranzutreiben und baldigst abzuschliessen findet ein kontinuierlicher, reger Austausch zwischen den verantwortlichen statt. Das Ziel ist es den Netzanschluss bis zum Ende des Kalenderjahres für die Mehrheit der Bevölkerung herzustellen. Bis dahin müssen etwa 20 Kilometer Kabel verlegt, sowie 19 Schaltschränke aufgestellt werden. Auf der letzte Meile, vom Kabelverzweiger bis zum Haus, soll das alt bewährte Kupferkabel eingesetzt werden. In manchen Gebieten wird das Glasfaserkabel bis zur Haustür reichen, wodurch mit großer Wahrscheinlichkeit konstante Übertragungsraten von 100 Mbps erreicht werden. Aktuell können potentielle Kunden erste Angebote einholen und diese mit den bisherigen Tarifen vergleichen. Jedoch wird es noch einige Zeit in Anspruch nehmen bis zur Freischaltung vom gewünschten Internetpaket.

Nachricht geschrieben durch das DSL & Kabel Internet team am 27 März 2015.